{"id":138,"date":"2025-08-09T15:09:48","date_gmt":"2025-08-09T15:09:48","guid":{"rendered":"https:\/\/st-donatus-bruderschaft.de\/?page_id=138"},"modified":"2025-08-09T15:09:48","modified_gmt":"2025-08-09T15:09:48","slug":"das-protokollbuch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/st-donatus-bruderschaft.de\/index.php\/das-protokollbuch\/","title":{"rendered":"Das Protokollbuch"},"content":{"rendered":"\n<p>Ab 1927 ist das Leben und die Entwicklung der Bruderschaft l\u00fcckenlos dokumentiert, sowie ihr Engagement f\u00fcr kirchliche Belange. Speziell dieses Tun wird noch genauer dargelegt. Im Jahre 1927 hat die Bruderschaft 109 Mitglieder, die sich schon damals mit den selben Problemen besch\u00e4ftigen m\u00fcssen, die auch heute noch von gro\u00dfer Bedeutung sind: die Schwierigkeiten, pflichtbewu\u00dfte M\u00e4nner f\u00fcr Vorstandposten zu finden, sowie eine zunehmende Verweltlichung ,welche die Bruderschaften zu nur noch feiernden Vereinen degradiert.<br>1928 wird mit K\u00f6nig Wilhelm I. Th\u00f6nissen, erstmals in einem Zeltbau, das Sch\u00fctzenfest gefeiert, in dessen Verlauf eine neue Fahne geweiht wird. Diese Fahne, die eine Darstellung des hl. Donatus vor der Silhouette D\u00fclkens zeigt, l\u00f6st die Fahne ab, die 1884 angeschafft worden war. Das Sch\u00fctzenfest 1928 ist das Letzte in der Zeit, in der die Donatus Bruderschaft zur Pfarre Cornelius geh\u00f6rte. Im gleichen Jahr beginnt in der Bruderschaft die Diskussion um den Verkauf des vereinseigenen Grundst\u00fcckes an der damaligen S\u00fcchtelner Str., deren Verlauf noch gro\u00dfen Einflu\u00df auf die Geschichte der Bruderschaft nehmen wird. Im Jahre 1931 beschlie\u00dft die St. Donatus Bruderschaft ihren Beitritt zur Erzbruderschaft vom hl. Sebastianus, der Vorg\u00e4ngerorganisation des heutigen Bundes der historischen deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften. Die 1928 in K\u00f6ln gegr\u00fcndete Erzbruderschaft ist durch Schulrat Lankes, in Viersen lebender Mitbegr\u00fcnder und Vorstandsmitglied, im hiesigen Raum stark vertreten. Aus diesem Grunde wird die 1. Generalversammlung dieser kirchlich orientierten Organisation am 17. Und 18. Oktober 1931 in Viersen abgehalten. An dieser nehmen die St. Donatus Bruderschaft, D\u00fclken &#8211; Nord, sowie die St. Joseph Bruderschaft, D\u00fclken &#8211; West, ebenfalls Mitglied, geschlossen teil.<br>Bei der 1931 erfolgten Gr\u00fcndung des selbst\u00e4ndigen Seelsorgebezirkes Herz -Jesu, D\u00fclken &#8211; Nord, dem Gebiet, welches von Alters her als Bistarder Honschaft bezeichnet wurde (s. Sch\u00fctzenregister) spendet Donatus 500 RM f\u00fcr die Einrichtung der neuen Kirche. Um die H\u00f6he dieses Betrages zu verdeutlichen, mu\u00df gesagt werden, da\u00df dieser nahezu die H\u00e4lfte des Kassenbestandes ausmachte. Weitere 500 RM werden 1932 dem Pfarr &#8211; Rektor Kreyenberg f\u00fcr den gleichen Zweck leihweise zur Verf\u00fcgung gestellt, (Rektor Hermann Kreyenberg wird durch Versammlungsbeschlu\u00df vom 30.04.1933 zum ersten geistlichen Beirat der Bruderschaft gew\u00e4hlt, er ist im Jahre 1934 sogar Dekanatspr\u00e4ses und ernennt in dieser Funktion das Bruderschaftsmitglied Arnold Eulenpesch zum ersten Vereinsf\u00fchrer). Am Zustandekommen der 1. Fronleichnamsprozession war die Bruderschaft durch ihre Mitglieder Hauptlehrer Musen, Schule Bistard, und Hauptlehrer Dommers, Schule Schirick, f\u00fchrend beteiligt.<br>In den Jahren 1929 bis 1933 wird entsprechend der au\u00dferordentlich schlechten Wirtschaftslage auf das Feiern von Sch\u00fctzenfesten sowie auf andere prunkvolle Aufz\u00fcge verzichtet. Statt dessen werden zusammen mit dem MGV S\u00e4ngerbund, D\u00fclken &#8211; Nord, \u00f6ffentliche Wohlt\u00e4tigkeitsveranstaltungen zugunsten bed\u00fcrftiger Kommunionkinder organisiert. Die Beitragskassierer werden aufgefordert, bei mittellosen Mitgliedern Nachsicht zu \u00fcben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab 1927 ist das Leben und die Entwicklung der Bruderschaft l\u00fcckenlos dokumentiert, sowie ihr Engagement f\u00fcr kirchliche Belange. 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